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Seit SAP SuccessFactors als bevorzugte Lösung präsentiert, gibt es die Diskussion um die Zukunft des HCM „onPremise“. Das bisherige Angebot der SAP dazu war ein „HCM onPremise“, dass von 2023 bis 2030 auf einem separaten System mit HANA-Datenbank betrieben werden kann („SAP HCM für SAP S/4HANA“). 

Nun wurde von der SAP auf dem DSAG-Jahreskongress bekannt gegeben, dass Kunden ab 2022 die Lösung für das Personalwesen SAP HCM auch integriert in S/4HANA betreiben können. 

Die grundsätzliche Planung wird also beibehalten: SuccessFactors ist weiterhin die empfohlene Lösung und alle Kunden sollen in die Cloud umsteigen. Die SAP bietet mit SAP HCM für SAP S/4HANA eine Übergangslösung für all diejenigen Kunden, die bis 2025 nicht auf SuccessFactors umsteigen (können).

Neu ist die Ankündigung, dass dazu kein eigenes System mehr notwendig ist. Bei allen Kunden, die ihr HCM mit anderen Modulen integriert fahren, entfällt dadurch ein „Carve-Out“-Projekt. Das komplette System kann auf S/4HANA migriert werden, ohne den HCM-Teil in einen „Beiwagen“ auszulagern. Für Kunden, deren HCM-System jetzt schon auf einem eigenen System läuft, ändert sich dadurch wenig. 

Darüber hinaus ist bedeutsam, dass die aktuelle Planung scheinbar verhandelbar ist. Am Wartungsende 2030 wird in der aktuellen Meldung nicht gerüttelt. Aber wenn das Konzept des „Beiwagens“ nicht in Stein gemeißelt ist, ist es das Ende des HCMs vielleicht auch nicht. 

Kosten

Genauere Informationen zu Preisen gibt es noch nicht. Es soll jedoch die Möglichkeit geben, bisherige Lizenzen anzurechnen.

Weitere Informationen

Die DSAG fordert im Bereich Travelmanagement weiterhin eine Fortführung der On-Premise-Lösung über 2025 sowie ebenfalls eine Integration in S/4HANA. Die Cloud-Lösung Concur „reicht aus Sicht der Anwendervereinigung zum jetzigen Zeitpunkt funktional noch nicht an das On-Premise-Produkt heran.“

Das vollständige Statement der DSAG finden Sie hier.

Die Pressemitteilung der DSAG im Januar 2018 finden Sie hier